KUNDENBINDUNG IN DER FILIALE
MEHR BON UND MEHR FREQUENZ
Wer immer noch der Meinung ist, Schweizer seien langsam, der kennt Pontus Musa nicht. Der diplomierte Unternehmensberater mit Schwerpunkt Multi-Gastro-Konzepte und Betriebsoptimierungen, betreibt „nebenbei“ eine Filialkette für Coffeeshops.
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KONZEPT ZUR KUNDENBINDUNG
Herr Musa wäre nicht Herr Musa, wenn er nicht gleich zwei Ziele gleichzeitig erreichen wollte:
- den Bon pro Besuch zu erhöhen, als auch
- die Frequenz / die Besuchshäufigkeit zu steigern
„Klar möchte ich, dass der Kunde nicht nur einen Espresso trinkt“, so Musa.
„ Auch wir arbeiten da mit einer wachsenden Bonusstaffel. Noch wichtiger ist mir jedoch die Besuchshäufigkeit,“ sagt Musa.
„Um unsere Filialen herum haben wir genug Konkurrenz. Habe ich den Gast erst einmal im Geschäft, wird er schon von meinem freundlichen Personal „bearbeitet“. Dafür habe ich mir das System um einen automatischen „Gutschein-Generator“ erweitern lassen. Bei mir punktet der Kunde also doppelt. Einmal für den Umsatz und einmal für sein Kommen“, frohlockt der Kaufmann.
Am Monatsende sendet das System automatischen einen Gutschein über:
700 Punkte bei 20-30 Besuchen / Monat
500 Punkte bei 15-19 Besuchen / Monat
300 Punkte bei 10-14 Besuchen / Monat
0 Punkte bei 0-9 Besuchen / Monat


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„Durch die Wirtschaftskrise wird noch einiges auf uns zukommen“, so Musa: „Ich war einfach auf der Suche nach einer Möglichkeit, meine Filialen für das Kommende “Wetterfest“ zu machen. Das Ziel war meine Kunden enger an meine Shops zu binden. Und das so schnell wie möglich!“
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Binnen 5 Wochen wurde mit dem agilen Schweizer:
- ein individuelles Konzept zur Kundenbindung entwickelt
- ein neues Design-Konzept erarbeitet
- das Kundenkartensystem produziert und eingeführt
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KUNDEN UND MITARBEITER IM BLICK
„Täglich kann ich die Entwicklung meiner Karte über eine Online-Verbindung auf meiner Internetseite www.cappuccinoclub.ch einsehen.
Auch meine Filialleiter müssen einmal im Monat bewaffnet mit Ihren Kennzahlen „antreten“. Der Austausch unter den Kollegen reicht dann schon zur Motivation “, lacht der Unternehmer harmlos.
Kennzahlen sind z.B.:
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die Anzahl ausgegebener Karten
- der durchschnittliche Umsatz
- der Umsatz pro Mitarbeiter
- die Anzahl der Stornos
WER BEZAHLT DIE KARTE?
„Ich habe meine Kunden vor die Wahl gestellt:
- willst du die Karte für deine Adressdaten geschenkt haben, oder
- willst du die Karte für 10 Franken kaufen?
Wenn sie die Karte kaufen, bekommen sie Punkte im Wert von 20 Franken auf die Karte gebucht. Diese können aber erst beim nächsten Besuch eingesetzt werden. Was ich nicht glauben konnte: 70 % meiner Kunden habe sich dafür entschieden, die Karte zu kaufen!“ staunt Musa.
„Was will man mehr: Kunden, die mir die Karte bezahlen und noch bestimmt wieder kommen“, lacht der clevere Kaufmann unschuldig. |