
Sollte es irgendjemand in Mühlacker bis Samstagnachmittag
noch nicht bemerkt haben, dass hier der
1. April 2006 ein besonderer Tag war, so wurde es ihm
spätestens beim lautstarken Auftritt der Gmender Altstadt-Fäger
bewusst.
Die
Guggenmusiker fegten allerdings die Straßen keineswegs leer.
Ein Tross von Schaulustigen begleitete den Zug vom Start beim
Toom-Baumarkt bis zum Finale auf dem Kelterplatz. Rund 35 Musikerinnen
und Musiker hauten im wahrsten Sinne des Wortes lautstark auf
die Pauke. Und nicht nur auf diese. Selbst leere Bierfässchen
waren zum Schlaginstrument umfunktioniert. Bei ihrem Zug durch
Mühlacker holten die Akteure aus ihren Posaunen, Trompeten
und Saxophonen alles raus. Die Truppe zog aber nicht nur akustisch
die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich, die am langen Einkaufstag
die Straßen bevölkerten.
Zur Einführung der Mühlacker Card warteten
etliche Geschäftsleute mit besonderen Attraktionen auf.
Während sich die Eltern über die neue Mühlacker-
Card informierten, verwandelte sich der Nachwuchs beim Kinderschminken
ein ums andere Mal in ein fantasievolles Wesen. Derweil zog anderen
Orts der Clown Blaumann die Aufmerksamkeit auf sich. Nicht ganz
drei Meter groß stolzierte er durch Mühlacker und Dürrmenz.
Was willst du haben ? Ein Hund solle es sein, so der
Wunsch des kleinen Mädchens, der umgehend erfüllt wurde.
Im Nu zauberte der Riese auf Stelzen aus einem Luftballon einen
grünen Vierbeiner. Auch sein Können als Zauberer und
Jongleur stellte er unter Beweis. Ich sorge dafür,
dass es eine saubere Veranstaltung wird, so Andreas Lau
alias Clown Blaumann und zeigte auf seinen überdimensionalen
Besen und die zahlreichen Staubwedel, die er mit sich führte.
Letztere kamen vermutlich kaum zum Einsatz.
Denn verstaubt gab sich an diesem Tag in Mühlacker
wahrlich keiner. Mit der Mühlacker Card und ihren Events
zur Einführung wehte ein frischer Wind durch die Geschäftswelt.

"So wie es scheint, war kein
Kunde ohne Karte unterwegs."
"Es ist eindeutig mehr los als an normalen Samstagen"
"Es ist ein voller Erfolg"
"Es stärkt das WIR-Gefühl"

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